Negative Gedanken und unerwünschte Emotionen beeinflussen unsere Wahrnehmung. Wir sehen unsere eigene Sichtweise oft engstirnig in einem Tunnelblick und finden auch nach langem Suchen keine passende Lösung. Vor Allem in Konfliktsituationen fällt ein Perspektivwechsel oft schwer, weshalb Chancen und Möglichkeiten übersehen werden.

„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“

Mal angenommen du könntest in schwierigen Situationen über den Tellerrand hinaus schauen und schnell viele Ansichten und Lösungsmöglichkeiten finden. Dann könnte dir flexibles und positives Denken behilflich sein, diese Fähigkeit zu bestärken.

Ziel ist es, die richtigen Gedanken zu entwickeln und eine positive lösungsorietierte Denkweise zu verinnerlichen. Dann wirst du – auch wenn andere den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen – deinen optimistischen Überblick behalten.

Doch wie genau kannst du dir eine positive Denkweise aneignen?

 

Unterstützend ist natürlich eine grundsätzliche neugierig forschende Haltung im Leben. Probiere ein paar einfache Übungen, die die Flexibilität im Denken trainieren. Stelle dir in schwierigen Situationen diese Frage: Was ist das Gute daran? Mal angenommen es gäbe etwas Gutes, was wäre das?

Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.

 

TIPP: Eine spielerische Übung ToGo

In diesem Kontext möchte ich ein wirklich tolles und vor allem witziges Spiel zeigen, welches ich auch oft mit Freunden nebenbei spiele. Dafür sitzt du mit deinen Freunden am Tisch und bittest dein Gegenüber darum, sich einen Schicksalsschlag vorzustellen z.B. unschuldig lebenslänglich im Gefängnis zu sein. Daraufhin muss er drei Dinge nennen, die daran gut sind und diese vor allem überzeugend rüber bringen. Das Spiel tut manchmal echt weh, aber es trainiert dich wirklich und macht vor allem Spaß!

Wenn du dir diese simple Frage: „Was ist das Gute daran?“ stellst, wirst du anfangen positiver zu denken. Du erreichst schneller positive Zustände. Du strahlst Motivation aus und vor allem inspirierst du auch andere Menschen dazu, sich wohl zu fühlen und ressourcevoll zu sein. Langfristig wirst du deine Einstellung auf das Positive ändern und grundsätzlich glücklicher und fröhlicher sein!

Also, wenn es mal schwierig wird oder es dir schlecht geht, stell dir die Frage: „Was ist das Gute daran?“. Vor allem dann wenn es so richtig schmerzt, ist es besonders sinnvoll! Versuche bewusst, deine Perspektive zu wechseln. Wenn du bemerkst, dass es bei deinen Mitmenschen hakt, stelle bewusst diese Frage und trainiere dich dadurch auch selbst! Ich versichere, bereichert dein Leben und das mit Spaß und Freude!

Pin It on Pinterest